Differenzierter Industriestandort und starker Finanzplatz

Liechtensteins Wirtschaft ist stark auf die Bereiche Industrie und Gewerbe sowie Dienstleistungen fokussiert und verfügt über einen ungeahnt hohen Industrialisierungsgrad. Rund 40 % der Arbeitskräfte sind in der Industrie beschäftigt und erwirtschaften zusammen mit dem warenproduzierenden Gewerbe nahezu 40 % der Bruttowertschöpfung. Einen weiteren wichtigen Bestandteil der Liechtensteiner Volkswirtschaft stellt der professionelle, stabile und innovative Finanzplatz dar. Nach der Industrie bilden die Finanzdienstleistungen den zweitgrössten Wirtschaftssektor.

International vernetzt

Unternehmen in Liechtenstein entwickeln, produzieren und verkaufen ihre Produkte und Dienstleistungen in der ganzen Welt. Durch den kleinen Heimmarkt ist der Aussenhandel für die Firmen von zentraler Bedeutung. Internationale Abkommen sichern den Zugang zu wichtigen Märkten. So profitieren die Unternehmen vom direkten Marktzugang zum EU/EWR Binnenmarkt und dem freien Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr. Der Zollvertrag mit der Schweiz regelt die Verwendung des stabilen Schweizer Frankens als Währung und die Zollunion mit dem Nachbarland. Aufgrund dieser Zollunion gelten die bilateralen Freihandelsabkommen, welche die Schweiz abschliesst auch für Liechtenstein. Als Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) profitiert das Fürstentum zusätzlich von einem der grössten Netzwerke an abgeschlossenen Freihandelsabkommen weltweit.

 

Ein Triple A Rating für das Jobwunder

Der schuldenfreie Kleinstaat steht für politische Kontinuität und eine liberale Wirtschaftspolitik. 2016 bestätigten die Analysten von Standard & Poor's wiederum das AAA für Liechtenstein und betonten den stabilen Ausblick für das Land. Liechtenstein ist ein Jobwunder mit nahezu gleichvielen Arbeitsplätzen wie Einwohnern. In Zahlen: Rund 37‘000 Einwohner und ca. 36‘700 Arbeitsplätze. Nicht ganz die Hälfte der Arbeitsplätze vermag Liechtenstein mit seiner eigenen erwerbstätigen Wohnbevölkerung zu besetzen. Die andere Hälfte, mehr als 18'000 Stellen, wird von sogenannten Grenzgängern eingenommen, die als Zupendler täglich aus dem benachbarten St.Galler Rheintal, aus Vorarlberg und der näheren Bodenseeregion zur Arbeit nach Liechtenstein fahren. 

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