Geographie

Zuerst einmal ein paar Zahlen, um sich ein Bild über die Dimensionen des Landes machen zu können: Die liechtensteinische Landesgrenze ist 76 km lang und wird etwa je zur Hälfte mit der Schweiz und mit Österreich geteilt. Das 24.8 km lange und 12.4 km breite Fürstentum erstreckt sich dabei dem Alpenrhein entlang. Der tiefste Punkt des Kleinstaates liegt auf 430 m ü.M im Ruggeller Riet. Die höchste Erhebung, der Grauspitz, misst 2'599 m ü.M. 41 % der Landesfläche besteht aus Wäldern, 33 % werden landwirtschaftlich genutzt, 15 % sind unproduktive Flächen und nur gerade mal 11 % sind besiedelt.

 

Aufgrund der zentralen Lage ist die Verkehrsanbindung des Fürstentums ideal. Zwar sucht man in Liechtenstein vergebens nach einer Autobahn oder einem Flughafen, doch die Nähe zu den Nachbarländern erlaubt unbegrenzte Mobilität. Die Schweizer Autobahn führt direkt dem Rhein – der natürlichen Landesgrenze – entlang. Die Zugbahnhöfe Sargans, Buchs und Feldkirch sind in kürzester Zeit erreichbar.

Die Gemeinden und ihre Bewohner

Das Fürstentum teilt sich in das historisch gewachsene Unter- und Oberland und zählt 11 Gemeinden. Etwa zwei Drittel der rund 37‘000 Einwohner sind Liechtensteiner, die restlichen Bewohner stammen aus ca. 90 weiteren Nationen, wobei die Mehrheit der ausländischen Staatsangehörigen Schweizer, Österreicher und Deutsche sind. Hauptort ist Vaduz, das nicht nur als Kunstschauplatz mit internationalem Flair fasziniert, sondern zahlreiche weitere Attraktionen zu bieten hat. Nicht zuletzt garantiert der freie Blick auf das 120 Meter über Vaduz thronende Schloss ganz persönliche fürstliche Momente.

Vielseitigkeit braucht wenig Platz

So klein das Land, so vielseitig sind seine Möglichkeiten. Liechtenstein hat sowohl für Naturliebhaber wie auch Kunstinteressierte wahre Schätze zu bieten. Rund 400 Kilometer Wanderwege, herrliche Skipisten, verschiedenste Museen und kulinarische Highlights sprechen für sich.