Liechtenstein seit Beginn dabei

Die erste eigentliche OLMA fand im Jahr 1943 statt. Der Name OLMA ist eine Abkürzung für «Ostschweizerische Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung». Bereits 1946 erhielt die OLMA die bundesrätliche Anerkennung als nationale Messe und nannte sich seither «OLMA Schweizer Messe für Land- und Milchwirtschaft». Seit 2004 lautet die offizielle Bezeichnung «OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung».

Bereits 1943 waren fünf Ostschweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein an der Messe beteiligt. Im Jahre 1953 wurde eine eigene Trägerschaft gegründet. Mitglieder dieser neuen Messe-Genossenschaft wurden die Kantone St.Gallen, Appenzell AR, Appenzell IR, Thurgau, Schaffhausen, Glarus, Graubünden sowie das Fürstentum Liechtenstein und die Stadt St.Gallen.

2016 spannen Regierung, Gemeinden und Wirtschaftsverbände zusammen

Bereits 2013, als die Regierung des Kantons St. Gallen eine entsprechende Einladung nach Vaduz sandte, begannen die Vorbereitungen. Nachdem 2014 alle elf Gemeinden Liechtensteins einen Betrag von insgesamt CHF 330‘000 für den OLMA-Auftritt guthiessen, die Wirtschaftsverbände sich mit einem Betrag von CHF 212‘500 beteiligten und der Landtag am 4. Dezember 2014 einem Verpflichtungskredit über CHF 457‘500 zustimmte, begann die Regierung, den Auftritt als Gastland zu planen. Liechtenstein Marketing übernahm die Projektleitung und arbeitet eng mit Mitarbeitern der Landesverwaltung zusammen. Als strategisches Führungsgremium wurde von der Regierung ein Lenkungsausschuss unter der Leitung von Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer eingesetzt. In diesem Ausschuss sind die Interessensgruppen und Geldgeber vertreten. Was die Besucher an der OLMA 2016 erwartet, wird hier noch nicht verraten. Kommen Sie vorbei – vom 13. bis 23. Oktober sagen wir «hoi metanand» in St. Gallen.

Bisherige Ehrengastauftritte

1952 war das Fürstentum Liechtenstein erstmals Ehrengast an der OLMA. Am 13. Oktober fand der Tag des Ehrengastes statt und Liechtenstein präsentierte sich unter dem Titel «Die landwirtschaftliche, gewerbliche und industrielle Produktion des Fürstentums Liechtenstein» in St. Gallen. Produkteschauen, eine Viehschau, das Muster einer Milchsammelstelle, eine elektrische Käsereianlage in Betrieb sowie die gewerbliche und industrielle Produktion wurden ausgestellt.

 

1964 fand der Ehrengasttag mit Liechtenstein am 10. Oktober statt. Eine Grossviehschau und die Sonderschau «Land- und Forstwirtschaft» brachten den Besuchern das Fürstentum Liechtenstein näher.

 

1979 fand die offizielle OLMA-Pressekonferenz im Vorfeld der Messe erstmals beim Ehrengast statt – in Vaduz. Mitte September wurden die Journalisten auch vom Fürst empfangen – was gemäss OLMA zu einer sehr regen Beteiligung der Presse führte. Am 13. Oktober führte ein folkloristischer Umzug durch die St. Galler Innenstadt. Auch der Landesfürst marschierte mit. Unter dem Motto «Unser Nachbar - das Fürstentum Liechtenstein» präsentierte sich Liechtenstein mit einer Landesschau. Zudem war eine vollständige Werkstätte des Schreiner- und Glasermeisterverbands des Kantons SG / Schreinergewerbeverband FL zu sehen und in der «Liechtensteinerstube» konnten fürstliche Weine und Spezialitäten probiert werden.

Als DVD erhältlich.

Auch 1993 war Liechtenstein als Ehrengast an der OLMA vertreten. Die Sonderschau «Faszinierendes Liechtenstein» brachte den Besuchern Liechtenstein näher. Der Festumzug mit Liechtenstein-Beteiligung führte am 9. Oktober durch die St. Galler Innenstadt.

 

Die Firma koefilm atelier 32 anstalt in Eschen zeichnete den OLMA-Auftritt 1993 auf. Die historischen Videos wurden digital aufbereitet und sind als DVD für CHF 25.00 erhältlich. Bestellungen können via E-Mail an video(at)koefilm.li getätigt werden.

 

Sie wissen nicht mehr, wie das 1993 war oder haben Sie vielleicht selbst mitgemacht? Helfen Sie Ihren Erinnerungen auf die Sprünge oder suchen Sie sich selbst in den Videos von 1993.



1993 - Die Eröffnungsfeier



1993 - Die Sonderschau



1993 - Der Umzug



1993 - Das Arenaprogramm